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Die geographische Lage der Philippinen:
Breitengrad 6-20° Nord und Längengrad 117 - 128° Ost. Durch die Nähe zum Äquator
herrscht beinahe ganzjährig ein heißes, tropisches Klima. Es gibt im Prinzip
drei Jahreszeiten: Regenzeit von Juni bis Oktober, von November bis
Februar ist es "kühl" und trocken und von März bis Mai heiß und weitgehend
trocken.
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Noch ein paar Infos rund um die Philippinen gefällig? Die Bewohner der Philippinen
sind überwiegend malaiischer Abstammung. Die Mehrheit sind Mestizen, d. h.
ihre Vorfahren stammen aus europäisch-asiatischen Mischehen. Die Ureinwohner
der Inselgruppe siedeln überwiegend in den Hochlandregionen, die kleinwüchsigen
Negriten z. B. um den Sulusee, die Aetas in der Gegend um den Pinatubo. Die
Igorot und die Ifugao, die in der Zentralkordillere, im Norden von Luzon leben,
sind für ihre jahrhundertealten Reisterrassen in Banaue bekannt. Die Landeshauptstadt
Manila ist die größte Stadt auf den Philippinen.
 
Die Philippinen erstrecken sich
auf ca. 300 000 qkm und 7107 Inseln wovon aber nur ca. 800 bewohnt sind. Das
Land teilt sich in 74 Provinzen auf. Gut ein Viertel der Bevölkerung lebt
dicht gedrängt im Grossraum Manila.
Die beiden Amtssprachen sind
Englisch und Filipino. Englisch wird von einem Großteil der Bevölkerung gesprochen
und ist die wichtigste Sprache im Geschäfts- und öffentlichen Leben sowie
in der Schule. Filipino hat sich in den sechziger und siebziger Jahren als
zweite Amtssprache durchgesetzt. Es leitet sich von Tagalog ab, der Sprache,
die auf Luzon gesprochen wird. Die englische Sprache auf den Philippinen ist
stark mit Wörtern und Ausdrücken aus dem Tagalog durchsetzt. Insbesondere
das auf Luzon gesprochene Englisch – diese Variante nennt man "Taglish" –
beinhaltet viele Tagalog-Wörter.
Insgesamt werden auf den Philippinen
mehr als 80 Sprachen gesprochen. Einige ethnische Gruppen sprechen auch ausschließlich
ihre eigene Muttersprache. In der Visayan Region spricht man beispielsweise
überwiegend visayanische Sprachen, die Cebuano genannt werden. Während die
Verbreitung von Filipino langsam zunimmt, dient Englisch noch immer als das
Kommunikationsmittel zwischen verschiedenen Sprachgruppen. Nachfahren spanischer
Siedler und einige Gruppen von Ureinwohnern sprechen zum Teil zu Hause noch
spanisch.
Die Philippinen sind das einzige
Land in Asien in dem das Christentum die vorherrschende Religion ist. Ungefähr
vier Fünftel der Bevölkerung sind römisch-katholisch und weitere zehn Prozent
gehören der unabhängigen philippinischen Aglipayan-Kirche oder anderen christlichen
Glaubensgemeinschaften an. Die muslimischen Bewohner, die so genannten Moros,
leben hauptsächlich auf den südlichen Inseln, vor allem auf Mindanao. Im Hochland
und auf den abgelegeneren Inseln sind viele Ureinwohner noch stark von ihren
Stammesreligionen geprägt. Darüber hinaus leben auch einige Buddhisten auf
den Philippinen.
In Manila ist die Versorgung
mit medizinischen Einrichtungen überwiegend gut, doch nicht alle Filipinos
können sich eine Behandlung leisten. Krankenhäuser, die von christlichen Orden
geleitet werden, zählen zu den besten. Auf dem Land finden sich manchmal Gesundheitszentren,
denen es mitunter jedoch an Medikamenten und medizinischen Geräten mangelt.
Mit einem neuen Gesetz von 1995 wurde eine allgemeine Krankenversicherung
eingeführt, deren Leistungen zum Großteil mit Steuern und staatlichen Mitteln
finanziert werden. Vor dieser Zeit war eine Krankenversicherung nur schwer
zu realisieren, und für Arbeitslose waren medizinische Behandlungen unbezahlbar.
Heute bietet die Regierung kostenlose Schutzimpfungen für Kinder an. Ein ernsthaftes
Gesundheitsproblem – besonders in Manila – stellt die Umweltverschmutzung
dar.
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