Taucher haben bei Tauchunfällen ein Problem welches sie dringend lösen
sollten. Bekannt ist, dass gesetzlich Krankenversicherte keine
ambulanten Druckkammerkosten mehr erstattet bekommen. Aber auch Privat- und
Auslandsreisekrankenversicherte bekommen die Kosten oftmals nicht
erstattet. Dies geschieht meist dann, wenn die Kammer von einer Tauchbasis
oder einem Hotel betrieben wird (sehr oft in Touristengebieten der Fall) und
die Druckkammerrechnung von der Basis oder dem Hotel ausgestellt wird.
Hier ist es wichtig, dass sich jeder für diesen Fall selber
absichert. Aqua med bietet speziell für Taucher die dive card an, es handelt sich dabei um eine Tauchunfall- und Auslandskrankenschutzversicherung mit weltweitem Notfallmanagement. Es gibt gute Argumente dafür, sich für die aqua med Dive Card zu entscheiden. Bitte vergleichen Sie selbst:
Bei der überwiegenden Zahl der statistisch ausgewerteten Tauchunfälle mit Todesfolge lautet die Diagnose "Tod durch ertrinken". Unter Ertrinken ist der Tod durch einatmen einer Flüssigkeit zu verstehen. Das Einatmen der Flüssigkeit führt zum Atemstillstand.
Pathophysiologisch wird zwischen dem Ertrinken im Salzwasser und dem Ertrinken im Süßwasser unterschieden, jedoch wird als wohl wichtigstes Merkmal des Ertrinkens der Sauerstoffmangel gesehen.
Gelangt Salzwasser in die Lunge, so führt dies zu einem Effekt, der sich Plasmolyse nennt. Dadurch werden den Geweben Wassermoleküle entzogen, die in die Lunge difundieren und zu einer weiteren Zunahme der Flüssigkeit in der Lunge führen.
Beim Ertrinken im Süßwasser kommt es zu einem genau umgekehrten Effekt (Deplasmolyse). Die in die Lunge eingedrungenen Wassermoleküle difundieren nun in die roten Blutkörperchen hinein (Erythrozyten) und bewirken, dass diese platzen.
Vorweg ein Exkurs in die Zeiten der alten Römer. "Urinator" nannten sie den "Taucher", das lateinische Wort "urinari" steht für "untertauchen". Urin stammt vom lateinischen urina, das ebenso wie das synonyme altgriechische οὖρον, oúron ursprünglich „Wasser“ bedeutete.
Wie es scheint, war wohl auch den alten Römern schon das heute als Taucherdiurese bezeichnete Phänomen des durch tauchen verstärkt angeregten Harndrangs bekannt.
Schon durch das Anziehen eines eng anliegenden, elastischen Neoprentauchanzugs, wird die Taucherdiurese in Gang gesetzt. Blutvolumen und Flüssigkeitshaushalt des menschlichen Körpers werden ständig durch in den Herzvorhöfen befindliche "Meßfühler" kontrolliert.
Durham, USA (20.02.2007) - Der DAN Report über
Dekompressionskrankheiten, Tauch-Todesfälle und über das Project
Dive-Exploration für das Jahr 2006 kommt zu dem Schluss, das bei drei
Viertel der Todesfälle beim Tauchen Übergewicht eine Rolle gespielt
hat.
Wahrscheinlich jeder Taucher hat es zu irgendeinem Zeitpunkt seiner Ausbildung zu hören bekommen: Tauchen und Rauchen sind inkompatibel. Umso erstaunlicher ist diesbezüglich meine subjektive Beobachtung. Ich habe den Eindruck, dass die Zahl der Raucher unter uns Tauchern aussergewöhnlich hoch ist. Bezieht er den Alkoholkonsum in seine Betrachtung mit ein, so könnte ein Schelm den Eindruck gewinnen, Taucher hätten eine besonders hohe Affinität zu Suchtmitteln
Was ist es nun? Ignoranz, Sucht oder Unwissen? Zumindest gegen Unwissen lässt sich an dieser Stelle etwas unternehmen: